1/09/2016

Rezension zu 'Die Nacht schreibt uns neu'

Rezension zu 'Die Nacht schreibt uns neu' von Dani Atkins

"Wo man sich zu Hause fühlt, hat nichts mit Ziegelsteien oder Mörtel zu tun. Zu Hause ist man da, wo der Mensch lebt, den man liebt"

3/5 Sternen

Fakten:
Autor: Dani Atkins
Seiten: 445
Preis: 9,99€
Verlag: Knaur Taschenbuch


Inhalt:
Emma macht sich bereit für ihren großen Tag. Die Wimperntusche in ihrer Hand zittert ein wenig, aber ein bisschen Nervosität ist ganz normal, oder? Beim Blick in den Spiegel tasten Emmas Finger automatisch nach der alten Narbe dicht unter ihrem Haaransatz. Das sichtbare Andenken an die Nacht, die ihr Leben verändert hat. Und nicht nur ihres. Emma erinnert sich: an den furchtbaren Unfall auf dem Heimweg von ihrem Junggesellinnenabschied, an den Tod ihrer besten Freundin Amy, an ihren Retter Jack, an Richards liebevolle Reaktion, als sie ihn gebeten hat, die Hochzeit zu verschieben. Und daran, wie anders ihr Leben verlaufen wäre, wenn sie in jener Nacht nicht auf ihr Herz gehört hätte. Und an alles, was danach kam. Schließlich klopft es an der Tür. Jemand ist gekommen, um Emma nach unten zu führen.

Meinung: 
 Die Nacht schreibt uns neu ist ein Roman mit vielen verschiedenen Seiten. Anfangs fand ich es toll und sehr bewegend. Im Laufe der Geschichte wurde es allerdings ziemlich klischeehaft und auch ein wenig kitschig. Aber nichtsdestotrotz war es angenehm zu lesen. Die Autorin hat einen wunderbaren Schreibstil, der sich flüssig lesen lässt. Auch wenn ich durch den Klappentext wusste, dass Amy sterben wird, hat mich diese Szene sehr berührt. Die Sprünge ans Ende haben mich am Anfang kurz verwirrt aber dann war es ein Anstoß zum überlegen, mit wem sie letztendlich zusammenkommt. Auch wenn ich schon länger vermutet habe, wer es sein wird, war das Ende relativ überraschend. 
Zu den Charakteren: Emma ist sehr sympathisch, auch wenn sie teilweise sehr naiv bzw. unreif für ihr Alter ist. Jack ist sehr charmant und man kommt gut mit ihm klar, aber zwischendurch ist er rätselhaft. Richard konnte ich anfangs nicht leiden, aber das lag daran, dass ich ihn mit Frank von ‘Mein Weg zu dir‘ verglichen habe, da er betrunken ins Krankenhaus kam :) Im Laufe der Geschichte habe ich mich mit ihm angefreundet und er tat mir teilweise sogar leid. Es gab mehrere Stellen die mich sehr berührt haben. Wie oben genannt der Unfall, dann einen Brief, den Amy für Emma geschrieben hat und dann eine Suchaktion, für Emmas Mutter.
Ich würde das Buch weiterempfehlen, wenn man gerne Romane liest und auch mit ein wenig Kitsch gut zu Recht kommt :)

   

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