6/01/2016

Rezension zu 'Die Ungehörigkeit des Glücks'

Rezension zu 'Die Ungehörigkeit des Glücks' von Jenny Downham

"Besser, geliebt und verloren, als überhaupt nie geliebt zu haben"

4/5 Sternen

Fakten:
Autor: Jenny Downham
Seiten: 478
Preis: 19,99€
Verlag: C. Bertelsmann

Inhalt: 
Das Leben der 17-jährigen Katie nimmt eine dramatische Wendung, als ein Anruf ankündigt, dass ihre Großmutter Mary bei ihr zu Hause einziehen wird. Ihre Mutter Caroline hat dem widerwillig zugestimmt, denn sie hatte seit vielen Jahren keinen Kontakt zu Mary und ist nicht gut auf sie zu sprechen. Katie muss mit der ihr fremden Großmutter das Zimmer teilen. Und sie fängt an, sich für Marys Geschichte zu interessieren. Katie will dem Familiengeheimnis auf die Spur kommen. Das ist nicht einfach, weil Mary an Alzheimer leidet. Doch Katie erkennt verblüffende Ähnlichkeiten zwischen sich und Mary: beide haben eine ungehörige Vorstellung vom Glück …

Meinung:
Die Ungehörigkeit des Glücks hat mir gut gefallen. Ich würde nicht sagen, dass ich es liebe, aber es war nicht schlecht. Als Katies Großmutter zu ihnen zog, stellte sie das ganze Leben der kleinen Familie auf den Kopf. Ich war davon geschockt, wie Caroline auf ihre Mutter reagiert. Ich konnte die ganze Zeit nicht fassen, wie abweisend sie reagiert. Das Katie sich so um Mary kümmert finde ich echt toll. Auch die Idee mit dem Erinnerungsbuch, in dem Katie Marys Geschichten aufschreibt, wenn diese sie erzählt finde ich sehr gut umgesetzt. Was mich gestört hat ist, dass Katie so unentschlossen ist, ob sie lesbisch ist oder nicht. Ich dachte von Anfang an „bitte entscheide dich dagegen“. Es ist nicht so als hätte ich prinzipiell was dagegen, aber für mich passte es einfach nicht zu Katie. Deshalb habe ich mich so gefreut, als sie anfing sich mit Jamie zu treffen und habe gehofft, dass da was draus wird. Marys Lebensgeschichte fand ich auch interessant. Auch wenn ich ein paar Stellen davon zu übertrieben fand. Wie zum Beispiel der Part in dem Mary Caroline mit zu einem Date oder so etwas in der Art mit nimmt. Auch fand ich es nicht passend, wie erzählt wurde, dass Caroline abgehauen ist und Mary sich um Ihre Kinder kümmerte. Das passte für mich nicht in das Gesamtbild, da sie Mary ja immer Vorwürfe machte, da diese abgehauen ist. Die letzten Szenen fand ich sehr gut gelungen. Ich war davon begeistert, wie abenteuerlustig Mary war und wie viel Energie sie verströmte :) Alles in einem war das Buch echt gut zu lesen und ich den ich werde es irgendwann mal wieder lesen.
      
Hier geht's zum Buch: C. Bertelsmann Verlag

 

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