6/28/2016

Rezension zu 'Die Vertriebenen - Flucht aus Camp Eden'

Rezension zu 'Die Vertriebenen - Flucht aus Camp Eden' von Kevin Emerson

"Einst, als die Welt noch eine andere war, hatten geheimnisvolle Wesen hier gelebt. Un wir waren die Götter einer noch ferneren Vergangenheit und streckten die Hände nach der Zukunft aus"

4/5 Sternen

Fakten:
Autor: Kevin Emerson
Seiten: 430
Preis: € 8,99
Verlag: Heyne

Inhalt:
Owen Parker lebt in einer Welt, die durch die Klimaerwärmung nahezu unbewohnbar geworden ist: Um den tödlichen Strahlen der Sonne zu entfliehen, haben die Menschen ihre Städte unter riesige Kuppeln verlegt. Bei einem Tauchunfall im Feriencamp entdeckt Owen außergewöhnliche Fähigkeiten an sich. Fähigkeiten, die der Menschheit das Überleben ermöglichen könnten. Gemeinsam mit seiner attraktiven Tauchlehrerin Lilly sucht er einen Weg, die Gabe zu begreifen und zu kontrollieren. Doch damit schrecken die beiden dunkle Kräfte auf, die diese Suche um jeden Preis verhindern wollen.

Meinung:
Das Buch hat mir eigentlich ganz gut gefallen. Das Cover hat mich bereits gestört, da ich mir den Protagonisten anders vorgestellt habe… Aber das Buch ist vom Inhalt her gut gelungen. Nachdem Owen ertrinkt, entdeckt er ein paar schlitze an seinem Hals und ich denke jeder von uns kann sich jetzt schon vorstellen, was damit gemeint ist. Owen allerdings braucht an die 100 Seiten, bis er endlich das Wort „gedacht“ hat. Er stellt sich immer so kleine Techniker vor, die in seinem Kopf sind und ihn steuern und so etwas. Diese Idee erinnert mich sehr an den Film „Alles steht Kopf“, aber da ich diesen gut finde, mag ich auch die Idee im Buch. Außerdem gab es eine Menge Parallelen zu den „Percy Jackson“ Büchern. Nachdem Owen sich verändert hat, entwickelt er einige Fähigkeiten die denen von Percy ähneln. Was mir sehr gut gefallen hat ist, wie der Autor anspricht, wie wir unsere Welt zerstören. Das ganze Buch spielt in der Zeit nach dem die Welt dem Klimawandel zum Opfer gefallen ist, aber dennoch leben die Menschen teilweise so weiter, als könnte man die Erde nicht noch weiter zerstören.
Alles in einem hatte ich das Buch in 2 Tagen durch und kann es nur weiterempfehlen.
 

Hier geht's zum Buch: Heyne Verlag 
 

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