1/05/2017

Rezension zu 'Das also ist mein Leben'

Rezension zu 'Das also ist mein Leben' von Stephen Chbosky

"Wir akzeptieren das, was wir zu verdienen glauben"

4/5 Sternen

Fakten:
Autor: Stephen Chbosky
Seiten: 283
Preis: 12,99 €
Verlag: Heyne fliegt

Inhalt:
Charlie ist sechzehn, er ist in seinem ersten Jahr in der Highschool und hat die Probleme, die man in diesem Alter so hat: mit Mädchen, mit der Schule, mit sich selbst. Zumindest scheint es so zu sein. Doch in den Briefen, die er an einen unbekannten »Freund« schreibt, wird deutlich, dass Charlie eine ganz besondere Sicht auf die Welt hat: Er beobachtet die Menschen um sich herum, fragt sich, ob sie ihr Leben so leben, wie sie es möchten, und versucht verzweifelt, seine eigene Rolle in all dem, was wir Leben nennen, zu begreifen.

Wir wissen nicht, an wen Charlie seine Briefe schreibt. Aber wir wissen, warum er sie schreibt. Denn in seinem ersten Jahr an der Highschool wird er von einer geballten Ladung Leben erwischt: Veränderungen in der Familie, die erste Liebe, neue Freunde, Partys und Drogen, Gefühlszustände, wie er sie vorher nicht kannte, Bücher, von denen er noch nie gehört hatte. In Briefen an einen "Freund", die so berührend wie erhellend, so komisch wie traurig sind, erzählt er von einem Jahr, das sein Leben für immer prägen wird. Und von einem Geheimnis, das ihn zu dem Menschen gemacht hat, der er ist ... Ein tief berührendes Buch über Freundschaft, Liebe und die Frage, was das alles eigentlich zu bedeuten hat - mit "Das also ist mein Leben" hat Stephen Chbosky einen der schönsten Jugendromane aller Zeiten geschrieben.

Meinung:
„Das also ist mein Leben” hat mich nicht sehr überzeugt. Ich mag den Schreibstil von Chbosky sehr. Die ganze Idee der Geschichte finde ich auch sehr schön, aber es nicht so toll umgesetzt, wenn man mich fragen würde. Ich finde Charlie, der Protagonist der Geschichte, ist manchmal vom Ding her schwer zu verstehen und man fragt sich des Öfteren, warum er etwas getan hat bzw. warum nicht. Zudem ist er ziemlich labil, was bedeutet, dass er ziemlich oft weint. Das ist in vielen Situationen echt unangemessen und nervt.
Das ganze Buch besteht aus Briefen, welche Charlie an einen „Freund“ schickt, welchen er allerdings nicht kennt. In diesen Briefen erzählt er dann über seinen Tag, was so geschehen ist und was er denkt und fühlt. Es ist also theoretisch wie ein Tagebuch und dadurch ist man einfach viel näher an der Geschichte dran.
In der Geschichte geht es auch oft um Bücher, Filme, Lieder, Zitate und andere Dinge. Dies war echt toll. Besonders bei den Büchern und Zitaten, da man diese sogar zum Großteil kennt.
Aber dennoch ist das wahre Leben in diesem Buch echt gut dargestellt, da nicht annähernd alles perfekt ist und man dies gut erkennen kann. Ich kannte den Film schon vor dem Buch und finde diesen tatsächlich besser. Ich kann das Buch aber dennoch weiterempfehlen, da es inhaltlich tatsächlich so ist, dass man gelesen haben sollte. Auch wenn ich es nicht so umwerfend fand werde ich es wahrscheinlich irgendwann noch einmal lesen!
 

Hier geht's zum Buch: Randomhouse.de 
   

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