2/28/2017

Rezension zu "Ein Meer aus Tinte und Gold"

Rezension zu "Ein Meer aus Tinte und Gold" von Traci Chee

"Der Tag wir kommen, Kleine, aber bis es soweit ist, wird's noch ein bisschen Ärger geben. Das macht eine gute Geschichte ja aus."

5/5 Sternen

Fakten:  
Autor: Traci Chee
Seiten: 480
Preis: 17,99 €
Verlag: Carlsen Verlag

Inhalt:
Seit Sefias Vater ermordet wurde, kämpft sie mit ihrer Tante Nin ums Überleben. Aber dann wird Nin entführt und die einzige Spur zu ihr ist ein Buch: ein scheinbar nutzloser Gegenstand in einem Land, in dem fast niemand um die Existenz des geschriebenen Wortes weiß. Doch kaum berührt Sefia das makellose Papier, spürt sie eine magische Verbundenheit und lernt die Zeichen zu deuten. Sie führen sie nicht nur auf eine gefährliche Reise, sondern auch an die Seite eines stummen Jungen, der selbst voller Geheimnisse steckt. Gemeinsam wollen sie Nin finden – und den Tod von Sefias Vater rächen.

Meinung:
Ich habe das Buch durch eine Leseprobe entdeckt und die ersten beiden Seiten haben mich überzeugt. Da wird direkt mit dem Leser gesprochen und es wird die Welt quasi kurz erklärt und das fand ich echt toll. Mich begeistert es an dem Buch, dass die Menschen dort zum Großteil nicht lesen und nicht schreiben können, während man selbst die ganzen Wörter darüber nur so verschlingt.
In dem Buch an sich werden drei Geschichten erzählt, welche ineinander übergehen. Die Hauptgeschichte ist die Geschichte von Sefia. Diese finde ich sehr gut ausgearbeitet und ich habe mich auch echt schnell zurechtgefunden und verstanden worum es geht. Die Geschichte um Käpt’n Lees fand ich etwas schwere zum reinkommen, aber wenn man erst einmal verstanden hat wie er mit der ganzen Sache zusammen hängt dann ist es toll seine Parts zu lesen. Und dann sind da noch Tanin und die anderen. Auch hier musste ich mich erst einmal zu Recht finden, aber dann war auch das echt toll zu lesen.
Besonders gefallen hat mir das Buch auch, weil es anders ist. Die Welt an sich ist wie unsere nur etwas weiter in der Vergangenheit, also ohne die Technik und so (zu welcher Zeit es spielt, weiß ich allerdings nicht) aber es gibt einen kleinen Hauch von Magie und der springende Punkt: Es ist ausnahmsweise mal keine Liebesgeschichte.
Ich finde es spannend die Parallelen zwischen dem Buch und der Geschichte von Käpt’n Lees zu lesen und finde es gut gemacht, dass die Seiten, auf welchen aus dem Buch vorgelesen wird, grau meliert sind, was anfangs noch etwas verwirrend war.
Auf den Seiten steht unten manchmal ein Einzelnes Wort, was letztendlich dann eine Botschaft ergibt. Die Idee hat mir sehr gut gefallen, da das noch eine zusätzliche Challenge war.
Das Ende war eher ein überraschendes Ende und es gab einen Twist, mit dem ich gar nicht gerechnet habe. Würde ich das Buch noch einmal Lesen (ich habe es vor), dann hätte ich wahrscheinlich eine andere Sicht auf einige Personen, was das ganze nochmal interessanter machen würde.
Empfehlen kann ich das Buch allen, die gerne mal Abwechslung zu den standard Jugendbüchern haben wollen und die sich für das, was ich zuvor genannt habe interessieren. 

Hier geht's zum Buch: Carlsen Verlag 
 

  

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